Wasserqualität

Der Zweckverband ist nachhaltig bemüht, dass die Wasserqualität nicht nur den gesetzlichen Anfforderungen entspricht, sondern es wird angestrebt auch eine darüber hinausgehende Qualitätsverbesserung zu erzielen. So konnte durch Investitionsmaßnahmen in den letzten Jahren eine spürbare Senkung beim Chloridgehalt (2001: 120 mg/l, 2011: 61 mg/l) und eine Reduzierung bei der Wasserhärte (2001: 18° dH, 2011: 15,2° dH) erreicht werden.

Härtebereich nach dem Waschmittelgesetz

Härtebereich Bezeichnung der Härtestufe Wasserhärte in °dH
1 weich 0 bis 7
2 mittel 7 bis 14
3 hart 14 bis 21
4 sehr hart über 21

Die Rohwässer des Zweckverbandes werden im Wasserwerk aufbereitet. Die Aufbereitung ist notwendig, da alle Rohwässer beim Parameter Arsen über den gesetzlichen Grenzwert von 0,010 mg/l liegen. Nach der Aufbereitung wird der Grenzwert sicher eingehalten. Nach den letzten Analysen betrug der Messwert im Trinkwasser 0,006 mg/l.
Nachstehend folgt ein Auszug aus der letzten periodischen Untersuchung vom 20.04.09. Die komplette Analyse kann beim Zweckverband angefordert werden.

Analyse vom 28.04.2011:

Bakteriologische Beurteilung:
Das Wasser ist bakteriologisch einwandfrei.

Beurteilung nach der Trinkwasserverordnung:
Die Probe erfüllt bei allen untersuchten Parametern die Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

Technische Analyse nach DIN EN 12502 und DIN 50 930 - Teil 6 vom 28.04.2011:

Kurzbewertung: Die Anforderungen nach der Trinkwasserverordnung

2011 werden von allen untersuchten Parametern erfüllt

Gesamthärte: 15,2 °dH
Härtebereich : hart (WRMG)

Bei schmelztauchverzinkten Stählen ist eine Lochkorrosion möglich, da Muldenquotient S1 > 0,5.
Bei nichtrostenden Stählen ist die Wahrscheinlichkeit für eine Loch-/Spaltkorrosion aufgrund des erhöhten Chloridgehaltes im Warmwasserbereich gegeben.

Materialempfehlung für die Hauswasserinstallation; Verbund- oder Mehrschichtrohr.

 

 

 

Nach oben