Aufbereitungsanlage

Wie bereits erwähnt müssen die Rohwässer des Zweckverbandes wegen dem hohen Arsengehalt aufbereitet werden.
Die Arsenaufbereitung ist seit Beginn der 90er Jahre in Deutschland Stand der Technik. Seit 01.01.1996 gilt ein Grenzwert von 0,010 mg/l (vor 1996: 0,040 mg/l).

Technische Verfahrensbeschreibung:
Dem Rohwasser wird Eisen(III)-Chlorid zudosiert, welches Arsen bindet (aufflockt). Das Arsen wird dabei vergleichbar mit einer Absorption in die sich nach der Belüftung bildenden Eisenhydroxidflocken eingebunden. Anschließend werden die Flocken mittels Filtration in insgesamt vier Mehrschichtbehältern aus dem Wasser entfernt. Die Mehrschichtbehälter werden wöchentlich gespült und das Spülwasser wird in der verbandseigenen Kläranlage dreistufig gereinigt.